• 28. April 2026
Bandlager 2026

– Bericht: Fr. Bach, Fotos: Robert Biernat –

Am 4. März 2026 um 18 Uhr waren wir endlich alle in der Jugendherberge in Prora angekommen. Nachdem der Bus zu klein gewesen war und die Hälfte der Band an der Bushaltestelle Kaiseritz auf den nächsten warten musste, kamen wir deutlich später als geplant wieder zusammen und konnten immerhin noch gemeinsam Abendbrot essen. Trotz des anstrengenden Starts war die Stimmung gut. Nach dem schnellen Beziehen der Zimmer stellten wir unsere Instrumente an ihren Platz – und los ging’s. Unsere rockigen Songs hallten durch die leeren Flure der Jugendherberge, denn außer uns war niemand dort. Nach diesem gelungenen musikalischen Auftakt ließen wir den Tag bei Vollmond am Strand ausklingen.

Der nächste Morgen begann deutlich entspannter, als es ein normaler Schultag zugelassen hätte. Doch nach dem Frühstück startete das volle Programm: Einzelproben, gemeinsames Üben und viel Feinarbeit füllten den Tag. Am späten Vormittag kam Frau Briese zur Unterstützung und brachte einen richtigen Energieschub mit. Angesteckt von ihrer Begeisterung probten wir bis spät in den Abend. Kurze Pausen – natürlich mit Strandspaziergang – sorgten für frische Luft und gute Laune. Vor dem Schlafengehen sorgten die Spiele „Werwolf“ und „Impostor“ für gute Stimmung.

Am letzten Tag unseres Bandlagers stand noch einiges bevor. Nachdem wir unsere Zimmer geräumt, die Instrumente gestimmt und Finger wie Stimmen aufgewärmt hatten, kam der Chor zu uns. Unsere erste gemeinsame Probe begann – und lief erstaunlich gut. Ich war mir nicht sicher gewesen, ob der Chor mit unserer Lautstärke mithalten könnte; schließlich sind bei uns alle Instrumente mindestens doppelt besetzt, auch das Schlagzeug. Doch selbst ohne Mikrofone verschmolzen Chor-Gesang und Bandklang zu einem beeindruckenden Wohlklang.

Meine anfänglichen Sorgen, am Ende der gemeinsamen Zeit in Stress zu geraten, verflogen schnell. Dank vieler helfender Hände waren die Instrumente rasch verladen, und der richtige Bus kam pünktlich, um uns sogar und zusammen wieder nach Bergen zu bringen. So endete unser Bandlager: müde, aber zufrieden – und mit vielen musikalischen Eindrücken im Gepäck.