• 13. März 2022
Achtung! Kunst

– Beiträge: Fr. Jarausch-Brandt | Zeichnungen: Schüler*innen der Klassenstufen 6 und 8 –

„Mein Lebensmotto“- Jahrgangsstufe 6

Das Kürzel Graffiti stammt aus der lateinischen Herleitung der Pluralform von Graffito und bedeutet so viel wie Kratzbild. Schon die ersten Höhlenmalereien gehören somit zu dieser künstlerischen Ausdrucksform von Menschen. Im Unterricht besprachen wir die Anfänge der Graffitischrift durch Tags. Das waren kleine Namenszeichen im öffentlichen Raum, die durch Zeitungsjungen in den späten 1960er Jahren in New York gekritzelt wurden. Diese kleinen Schriftkunstwerke führten uns über die Betrachtung zweier frei erfundener Schriftarten zu einem eigenen Versuch. Ausgewählt haben wir Schrift mit sehr einfachen Formen, sie enthalten Licht und Schatten nur sehr sporadisch und können in der Nähe der Comicfiguren angesiedelt werden. So war es naheliegend, Kunstwerke für die Klassenräume zu schaffen, die uns Mut und Zuversicht spenden sollen. Uns selbst kann man auch als kleine Comicfigur sehen.

„Skaterchallenge“- Jahrgangsstufe 8

Der Stadtteil Bergen-Rotensee verfügt über eine Halfpipe, auf der man immer wieder Kinder und Jugendliche skaten sehen kann. Es lag also nahe, ein Veranstaltungsplakat für eine Skater- Challenge zu gestalten. Vielleicht würde sie eines Tages wirklich stattfinden?

Um „einzusteigen“, halfen uns zunächst textliche und bildhafte Vorlagen. Anhand einer historischen fotografischen Serie zu einem Bewegungsablauf stellten wir diese Idee eines bewegten Skaters mit Positivschablonen nach. Als schwierigste Aufgabe am Schluss erwies es sich, alle Bild- und Textelemente auf dem Untergrund ansprechende zu komponieren und auf die Fernwirkung zu achten.